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Freitag, 15. Dezember 2006
Luciatag in Stockholm
Hier mal ein paar Schnappschüsse von meinem Luciatag in Stockholm:




Sonnenlicht hinter der Riddarholmkyrkan




Der Megaweihnachtsbaum im NK




Der Briefkasten des Weihnachtsmanns für Wunschzettel




Stockholm während die Sonne untergeht



Weihnachtlich geschmückte Bäume vor Skansen



Ich als Weihnachtswichtel



Dieser Weihnachtsbaum ist von fast überall in Stockholm zu erblicken



Das rote Tuch im Hintergrund wurde von unzähligen Skansenbesuchern gewebt und wird dem schwedischem König zu seinem 60. Geburtstag geschenkt.


Stockholm im Weihnachtsstress

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Dienstag, 14. November 2006
Umeå


Sabine, ich und Franziska (von links)

DONNERSTAG
Am Donnerstag startete ich meinen Abenteuertrip nach Umeå. Der liebe gute Swebus brachte mich in die schwedische Hauptstadt und während hier romantische die Sonne unterging, nutzte ich meinen 6-stündigen Aufenthalt für einen ausführlichen Bummel durch GamlaStan.



FREITAG
Nach einer endlosen Zugfahrt durch die schwedische Prärie kamen wir (Franziska und ich) dann am Freitag morgen endlich in Umeå an. Dort beschlossen wir erstmal uns ein Mietauto für das Wochenende zu leihen und da muss ich euch doch gleich mal von den schlauen Erfindungen erzählen, mit denen man hier gegen den Winter kämpft.



Zuerst einmal stehen hier überall so lustige parkuhrenähnliche Dinger rum. Diese kann man mit dem Auto verbinden und dann befindet sich im Auto noch ein Heizlüfter oder irgendsowas. Dadurch friert dann das Auto nicht zu und man muss nicht kratzen! Super Erfindung.



Außerdem gibt es hier nicht die herkömmlichen deutschen Winterreifen, sondern jeder fährt mit der schwedischen Spezialanfertigung: Spikes am Rad.



Das ist wirklich sehr praktisch und bei den ungeräumten Straßen hier auch unbedingt notwendig (besonders wenn man für die Elche bremsen muss).





OSTSEE


Nach einer kuren Verschnaufspause machten wir uns dann am Freitag morgen auch gleich auf um ein bisschen die Gegend zu erkunden, denn die wenigen Sonnenstunden (ca. 8-15Uhr) muss man schon gehörig ausnutzen.



Die Ostsee war wirklich traumhaft. Schneebedeckte Strände, zum Teil gefrorene Bäche und wunderschönes Sonnenwetter. Ich habe einfach mal alle schönen Fotos reingestellt, ist ein bisschen mehr geworden ;) Aber es war da einfach soo schön...
























Der große Käsehobel von Norrland!













































Diese Kirche hier ist vor ca. hundert Jahren gebaut worden und stand damals an einer kleinen Ostseebucht. Da sich das schwedische Land aber immer noch jedes Jahr um 7 cm hebt (Nachwirkungen der Eiszeit), ist heute dort leider kein Wasser mehr zu finden :(



Ach die Schlitten sind echt toll. Ich dachte immer, die wären vor 50 Jahren das letzte Mal hergestellt worden, aber in den kleinen Dörfern waren wirklich viele Leute damit unterwegs. Macht bestimmt superviel Spaß mit so einem Ding zur Schule zu fahren...





SAMSTAG



Hier winkt gerade Franziska von einem See, den wir uns eigentlich anschauen wollten, aber da der Wind da so eisig geweht hat, sind wir dort schnell wieder verschwunden!






Da drinne haben Frauen in altertümlichen Kleider "knäckebröt" gebacken. Das hat vielleicht lecker gerochen.






Weiter gings nach Vindeln zu den Stromschnellen von einem von wenigen schwedischen Nationalflüssen.









Die Treppen waren - wie die Straßen auch - leider nicht geräumt, aber wir haben uns durchgekämpft bis zum Aussichtspunkt.









Die Stromschnellen waren schon sehr beeindruckend, aber noch vieler fand ich es einfach nur durch die verschneite Winterlandschaft zu fahren. Wir haben ganz Nah Rehe gesehen, die direkt an der Straße nach Futter gesucht haben und auf dem Rückweg haben wir sogar am Waldrand grasenden Elche entdeckt. Und mal wieder hat mich die schwedische Natur ganz in ihren Bann gezogen...












Weihnachtsmänner/frauenalarm






PEPPARKAKOR



Wieder zurück in Umeå haben wir dann den dunklen Nachmittag genutzt um echte Pepparkakor (Pfefferkuchen) zu backen. Vad roligt!





















SONNTAG

Am Sonntag stellte uns Sabine mal einen Studentenklub vor. Ihr müsst wissen, Umeå ist ungefähr so wie Jena - nicht besonders schön, aber mehr als 1/4 der Einwohner sind Studenten. :) Also rein in den Studentenklub.



Nachdem ich schon von dem riesigen Uniareal (tolle Campusuni!) beeindruckt war, war der Klub dann wirklich der Höhepunkt. Ein Kamin wärmte den Raum gemütlich und sogar ein großer Elch hing an der Wand, mal ganz zu schweigen von den leckeren Sachen, die hier zum Brunch angeboten wurden.



Am Abend stand dann Kultur auf dem Programm. In einer kleinen Kirche sang der Unichor herbstliche Lieder. Von den ganz klassischen Stücken angefang, über Gospels bis hin zu experimentellen schwedischen Liedern war wirklich alles vertreten.



Danach mussten wir uns dann leider von dem Luxus, ein Auto zu besitzen, verabschieden. Nachdem wir den Kleinen wieder heil zu Europcar zurückgebracht hatten, machten wir uns auf auf unseren 45minütigen Heimweg...



... und entdeckten doch tatsächlich einen verschneiten Spielplatz. Ich kann euch gar nicht beschreiben, was das für ein Fetz ist, wenn man im Schnee schaukelt und andere verrückte Sachen machen kann, nur leider waren manche Geräte auch einfach zu klein für uns :( Vielleicht sollte man mal Spielplätze für Erwachsenen konstruieren?





OK, ich gebs zu, den haben wir nicht gebaut, aber schön sieht er trotzdem aus.




MONTAG

Nachdem wir nun schon drei Tage in Umeå waren, nutzten Franziska und ich am Montag die Zeit, in der Sabine studieren musste, um uns mal die Innenstadt anzusehen. Doch ich muss schon sagen, außer dem Rathaus,...





... dem Dom und ....



... viel winterlicher Idylle gab es dort wirklich nicht viel zu sehen.


Nach 4 wunderschönen Tagen brachte der Nachtzug Franziska und mich wieder in südlichere Gefilde und nach 12 Stunden konnte ich mich am Dienstag morgen dann auch endlich erschöpft in mein Bett legen. *schnarch*

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Samstag, 28. Oktober 2006
Göteborg - die schwedische Metropole an der Nordsee
Nach einer Woche Dauerregen bin ich wieder zurück. Mehr über meine Erlebnisse und Fotos gibt es ab morgen :)

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Sonntag, 15. Oktober 2006
Stockholm mit Thomas


Nachdem uns der tolle Swebus für umgerechnet ca. 4,50 Euro in drei Stunden nach Stockholm gebracht hatte, machten wir uns voll bepackt mit tollen Sachen auf zu unserer Jugendherberge. Und nachdem wir erfolgreich unser Gepäck abgeliefert hatten, wartete dann auch ein halber Freitag in Stockholm auf uns:



Zuerst ging es am Fluss entlang in Richtung Altstadt. Dabei befanden wir uns sozusagen auf der Flucht vor dem Nebel, der Stockholm zu verschlingen schien...






Vom Rathaus aus erkundeten wir zwei wunderschöne Inseln mit vielen Booten und einem traumhaften Ausblicken auf die verschiedenen Stadtteile, die Lust auf mehr Erkundungen machten.




Unser Rückweg führte uns mal wieder durch die malerische Gamla Stan vorbei an kleinen Läden mit allen möglichen zum Kaufen einladenden Artikeln. Aber wir konnten ganz stark der Versuchung wiederstehen (wenn auch nicht dem schwedischem Blaubeerkuchen :)




Am großen Marktplatz der Altstadt lächelte uns das Nobelmuseum so sehr an, dass wir es unbedingt besuchen mussten. An der Decke führen Bilder von allen bisherigen Nobelpreisträgern durch das Museum und in verschiedenen Räumen konnte man Filme über die verschiedensten Preisträger (und ihre Errungenschaften) erkunden. Wirklich super interresant.



Für den Samstag hatten wir uns das Historische Museum als Anfangspunkt herausgesucht. Dort wurden wir von deutsch sprechenden Kopfhörern durch Ausstellungen über die Wikinger und andere schwedische Epochen geführt und als wir endlich das Museum verlassen hatten, war es dann auch schon später Nachmittag...



Da uns die schwedischen Museen so sehr gefallen hatten, entschieden wir uns noch spontan einen (kostenlosen) Blick in das Museum der modernen Kunst zu werfen und ich konnte dort sogar Meisterwerke von Dali betrachten. Herrlich.



Nach so viel Kultur ging es dann mit der U-Bahn zurück zu unserer Unterkunft, aber auch hier kommt in Stockholm die Kunst nicht zu kurz, denn fast alle U-Bahnhöfe sind von Künstlern gestaltet und so wandelten wir von einer barocken Haltestelle in eine blau-gelbe (natürlich! was auch sonst?) Höhle.



Am Sonntag hatten wir leider nicht mehr viel Zeit, da Thomas sein Flieger schon mittags loslegen sollte (sollte!! 3,5 Stunden Verspätung!!). Also stopften wir alles was ging so gut wie möglich in unsere Rucksäcke und dann musste ich mich auch schon wieder von Thomas trennen:



HAPPY END

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Dienstag, 10. Oktober 2006
Unterwegs in Västeraas und Falun


VÄSTERAS

Am Sonntag habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und bin mit Thomas in die schönste Stadt Schwedens (wenn man mal Stockholm auslässt) gefahren. Dort haben wir uns mit Franziska (eine sehr liebe Freundin aus dem Sprachkurs) und ihrem Freund Christian getroffen. Während wir gemütlich durch die neueren und älteren Viertel Västeras' schlenderten und ich mal wieder feststellen musste, wie schön es hier ist, hatten wir uns viel zu erzählen und die Zeit bis der Zug uns dann (wieder mal mit 55 Minuten Verspätung!!) zurück gebracht hat, ging viel zu schnell vorbei.

Danke ihr zwei für diesen schönen Tag!

Hier ein paar Fotos vom Sonnenuntergang über dem Mälarensee vor der schönen Kulisse von Västeras.













FALUN

Montag brachte uns der Bus nach Falun. Dort musste ich Thomas unbedingt die Skisprungschanzen zeigen. Leider konnten wir nicht selber runterspringen :( , aber das wäre glaube auch ein bisschen zu hoch gewesen. Hihi. Danach ging es dann durch die süßen, für Falun so typischen Rote-Häuser-Viertel und am Fluss zurück in die Innenstadt.

Die Sonne hat uns auch ein wunderschönes Wetterchen beschert, aber mittlerweile wird es hier richtig kalt. Und die absolute Sensation: als wir zurückgekommen sind war meine Heizung doch tatsächlich lauwarm! Vielleicht muss ich doch nicht den Winter in Decken eingemummelt verbringen...










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Montag, 2. Oktober 2006
Stockholm - das Venedig des Nordens
So steht es in jedem Reiseführer und das ist auch genau der Eindruck, den ich von diesem Wochenende mitgenommen habe. Eine wunderschöne, romantische Stadt mit sehr viel Wasser und noch viel mehr mittlerweile schon fast gelb-roten Grünflächen. Einfach traumhaft.

Um mal einen Anfang zu machen, beginne ich am Schluss. Den Rest gibt es später:
MEINE REISEGRUPPE:
(Ist noch nicht komplett, wird noch ergänzt.)


Nikolai und Lutz


Der ÄLG


Nikolai


Ron




SONNTAG






Im Rathaus auf den Spuren der Nobelpreisträger...

Mein Sonntag begann im Stockholmer Rathaus mit einer spitzen Führung ...


... wir starteten im "Blauen Saal". Ihr könnt ja sehen, wie schön blau der ist, aber der Architekt scheint immer seinen Launen gefolgt zu sein und so ist und bleibt der Blaue Saal einfach mal rot. Hihi.



In diesem riesigen Saal findet jedes Jahr das Festbankette zur Nobelpreisverleihung statt.






Das hier ist der Raum, in dem das schwedische Parlament tagt. Man sieht es vielleicht auf den Fotos nicht ganz so gut, aber die Decke soll ein umgedrehtes Wikingerschiff darstellen. Also lasst mal eurer Fantasie freien Lauf...








Und dann war da noch der goldene Saal, welcher komplett mit goldenen Mosaiken gestaltet worden ist. Sehr beeindruckend!






Fensterblicke:






Vor dieser Wand werden wohl immer die Nobelpreisträger von der Presse interviewt. Da muss ich doch im Dezember glatt mal aufpassen, ob die uns auch keinen Mist erzählt haben...




Das Rathaus liegt direkt am Fluss und nach meiner einstündigen Führung, hat sogar die Sonne wieder hinter der dicken Wolkenwand hervorgeguckt:










Blick auf Gamla Stan - die Stockholmer Altstadt:








Auch wenn das auf dem Foto ganz süß aussieht, aber die Stockholmer Vögel sind echt nervig. Ich wollte ganz gemütlich eine Scheibe Brot zum Mittag essen und da kommt doch dieser kleine, freche Vogel an und bettelt nach etwas zu essen. Und als ich mich dann 5 Meter weiter weg gesetzt habe, kommt der mir auch noch hinterhergelaufen. So was dreistes!! Naja, zum Glück ist er mir nicht bis nach Borlänge gefolgt.




Nach dem tollen Rathausbesuch habe ich dann den sonnigen Nachmittag genutzt, um noch einmal gemütlich durch die Straßen der Stockholmer Altstadt zu schlendern und in einem Cafe einen leckeren Kakao zu genießen. Einfach himmlich.






Impressionen aus Gamla Stan - der Stockholmer Altstadt













GRIPSHOLM




Gripsholm ist ein altes Mälarschloss und auf unserem Rückweg haben wir noch einen kurzen Abstecher dorthin gemacht. Leider konnten wir in das Schloss selber nicht mehr rein, da hier schon Nebensaison ist, aber der Anblick von außen war auch schon herr(schaft)lich genug. Schaut euch einfach die traumhaften, herbstlichen Fotos an.

Blick auf den Mälaren

Die Zugbrücke war zum Glück heruntergelassen


Ein alter Runenstein - ein Überbleibsel der Wikinger


Blick zum Dorf


Schlossturm


Noch ein Lättasteg :)


Der Schlosspark


Ein kleines Lustschloss


Ja, der Herbst hat hier schon begonnen...


Statue


Sonnenuntergang


Schlossgraben

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Sonntag, 10. September 2006
Nationalpark Fulufjället
Hej allihoppa,



ich bin wieder zurück und glücklicherweise von keinem Bären aufgefressen wurden. Habe jetzt erstmal die ganzen Fotos hochgeladen und werde dann später mal meinen Senf dazu geben. Aber wer ganz schlimm neugierig ist, kann sich ja schon ein paar Fotos anschauen:



















































































































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Sonntag, 3. September 2006
Uppsala - kein Versehen, sondern die 4.größte Stadt von Schweden

Heute brachte uns Bosse (der kleine orangene VW von Anna) nach Uppsala. Uppsala ist eine ganz alte Universitätsstadt, die ein bisschen nordlich von Stockholm liegt.


Nach ca. 2 Stunden Autofahrt durch unheimlich viele Wassermaßen, die vom Himmel auf Bosse hinunterstürzten und einer kurzen, erfolgreichen Parkplatzsuche, begannen wir - drei Deutsche, ein Pole und meine Wenigkeit - unsere Sightseeingtour durch die Stadt.


Wir starteten beim Schloss. Ich weiß nicht, aber für mich sieht hier jedes Schloss wie eine Burg aus. Das hier ist wohl glaube das ehemalige Verlies oder so was?


In Uppsala selber hatte der Regen dann - extra für uns? - aufgehört, so dass wir mehr oder weniger trockenen Fußes die Stadt erkunden konnten.


Und wen trifft man in jeder Stadt Schwedens und besonders auf jedem Schloss? Genau, den Gustaf! Hier auch mal wieder...


Leider konnten wir überhaupt gar nicht in das Schloss reingehen, da hier in Schweden der Sommer am 31. August zu Ende ist. Das heißt: alle Sehenswürdigkeiten sind geschlossen. Wenn man Glück hat, bekommt man noch eine Öffnungszeit Sonntags zwischen 12 und 15 Uhr, aber das wars dann auch schon. Ob die pessimistische Grundeinstellung der Schweden gegenüber dem Sommer dafür verantwortlich ist, dass es jetzt wirklich andauernd regnet und wie Herbst aussieht?


Ach ja, das Schloss selber liegt - wie eben eine Burg - auf einem großen Hügel. Von hier hat man echt einen wunderschönen Ausblick auf das gesamte Uppland (so heißt die Region hier herum).


Habe ich schon erwähnt, dass Uppsala DIE Studienstadt von Schweden ist? Hier ist die älteste Uni von ganz Schweden beherbergt und entsprechend viele Studenten waren auch unterwegs (oder besser, ihre Fahrräder).


Uppsalas Fluß, mitten in der Innenstadt


Dann gibt es da noch den Dom. Der überragt zusammen mit dem Schloss die gesamte Stadt und man kann ihn wirklich von überall erspähen. Sogar von der Autobahn :)


Mitten in Uppsala erspähte ich dann ein Stück Heimat. Oder fast, aber man muss wirklich sagen, es sieht fast so gemütlich aus wie in Erfurt, oder?


Blick zum Dom


Ach ja, in diesen Gassen haben wir uns dann ein gemütliches Cafe gesucht und uns leckeren schwedischen Kuchen bestellt. Das können die hier nämlich wirklich super. Besonders lecker finde ich ja zur Zeit die ganzen Waldbeeren. Hmmhh..


Der Dom ist wirklich sehr beeindruckend, wie er da einfach so in den Himmel ragt und...


... auch die Innenausstattung war wieder einmal herrlich. Hier sind in allen Kirchen die Wände so bunt bemalt. Das sieht richtig schön aus und macht die Kirche auch irgendwie wärmer. Hier im Norden weiß man halt, wie "Homestilling" funktioniert. Dank sei Ingmar Kamrad. Hihi.


Zum Abschluss ging es dann noch nach Gamla Uppsala. Das ist der schon fast antike Teil von Uppsala. Hier sollen die Wikinger schon vor 2000 Jahren die Hauptstadt dieses Landstriches gehabt haben.


Leider kann man davon heute in Gamla Uppsala nicht mehr viel sehen. Die einzigen Überreste sind riesige Grabhügel und eine kleine Kirche.


Heute weiß man auch nicht mehr so genau, wer und wieviele Wikinger hier begraben wurden. Die Legende erzählt wohl etwas von drei großen Königen?


Was ich hier ja auch wirklich sehr schön finde ist, dass alle kleinen Kirchen ihren eigenen Glockenturm haben und jeder anders aussieht. Das ist wirklich so niedlich, wenn neben den sowieso schon so kleinen Kirchen immer irgendwo ein großes Etwasgebilde zu finden ist.


Schwedische Idylle


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Samstag, 2. September 2006
Dalhalla

Dalhalla? Ja richtig Dalhalla. Was das ist? Ein alter Kalksteinbruch, den die schlauen Schweden in ein tolles Theater umgewandelt haben. Und gestern abend wurde dort West Side Story aufgeführt! Na nichts wie hin, besonders wenn die Studentenunion alles organisiert und man sich nur noch anmelden muss...



Also ging es dann gestern abend auf in Richtung Siljan See. Die fleißigen Leser müssten den nun langsam kenne :) Vom Bus aus erwartete uns ein riesiger Ausblick über den gesamten See, wirklich wunderschön:



Dann in Dalhalla angekommen konnte man auf dem langem Weg runter zu den Plätzen die atemberaubende Umgebung bestaunen.



Ok, ich geb's ja zu. Das Foto und das oberste habe ich mir aus dem Internet geklaut, aber ihr müsst ja auch was von dem tollen Eindruck, den ich von Dalhalla habe, mitbekommen :)



Dort selber durften wir uns dann das Musical "West Side Story" anschauen. Allerdings war alles auf Schwedisch, so dass ich nur die Hälfte verstanden habe.



Dafür war mein Musikunterricht in der Schule bezüglich "West Side Story" aber so intensiv, dass ich trotzdem mitbekommen habe, worum es ging: Eine Liebesgeschichte a'la Romeo&Julia. So wie bei jedem Musical eben :)



Ach ja, was ich euch noch gar nicht erzählt habe, aber ihr habt es sicherlich schon mitbekommen. Das war natürlich ein Freilufttheater. Dass heißt ich habe mich mittags bei 25 Grad hingestellt und zwei Pullover und eine Jacke eingepackt. Da bin ich mir ganz schön komisch vorgekommen, aber abends hat man das dann wirklich gebraucht.



Bis zur Pause hat das Wetter auch gut mitgespielt, aber danach ja da hat es dann angefangen zu regnen. Aber hej, kein Problem. Wir haben einfach unsere Regenschirme rausgeholt und es uns darunter gemütlich gemacht. Wirklich sehr lustig, wenn man mit Regenschirm im Theater sitzt, aber dafür sind wir - mehr oder weniger - trocken geblieben.



Zum Schluß noch ein Bild von dem tollen Drachen, der im Restaurang hing. Dort haben wir uns in der Pause mit Kaffee und Kakao wieder aufgewärmt...


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Donnerstag, 31. August 2006
Endlich Ostsee...

Schweden hat sich heute mal wieder von seiner schönsten Seite gezeigt. Nach einem erfolgreichem (und zum Glück für mich nicht sehr teuerem) Einkauf bei ...

... haben wir uns dann auf gemacht zur Ostsee. Und ich sage euch, das war ja soooooo toll heute. Wirklich nochmal ein schöner (hoffentlich nicht, aber wahrscheinlich doch) letzter Sommertag in Schweden. Ich zeige euch einfach mal ein paar Fotos:




Ein schwedisches Plumpsklo



Ich auf dem Weg in die Ostsee















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